Das “Fluchtparadox”

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  • 2022_10_05_frozine_60m
    59:58
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2.Streik der Ordensspitäler und Frauenstreik Linz
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Selecting Memories: Auswahl der Erinnerungen
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Feministischer Kampftag und Frauenbüro Linz
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Weltempfänger: Uganda - Kampf um Demokratie
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PK "Unsere Kinder brauchen uns jetzt" und Ankündigung zum 8. März
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Der feministische Kampftag 2026 in Linz
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Demonstration wegen Klimacamp-Räumung im Bergschlösslpark
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50:00 dk.
Im Spiegel der Geschichte – Zeitzeugengespräch mit Hans Klinger

Migrationsforscherin Judith Kohlenberger unterzieht aktuelle Aussagen zu Flucht und Migration einem Faktencheck. Und ein Ausblick auf die WeFair – Österreichs größte Nachhaltigkeitsmesse.

Abschottung, Abschreckung und Auslagerung von Asylverantwortlichkeit – so bezeichnet und kritisiert Judith Kohlenberger die Strategie der europäischen Asylpolitik. Diese “3A” führen laut Kohlenberger keineswegs dazu, dass sich weniger Menschen auf die Flucht begeben. Es werde nur der Weg gefährlicher, tödlicher. Von den politisch Verantwortlichen in Europa – auch in Österreich – wird die Strategie der Abschottung und Abschreckung jedoch weitgehend verteidigt. Unterstützt von dehumanisierenden Begriffen, abwertender Sprache, polarisierenden Statements und skandalisierenden Schlagzeilen in Bezug auf Geflüchtete. “Asylchaos oder Gewinn für alle?” So lautete der Titel einer Veranstaltung anlässlich des Langen Tags der Flucht am 30. September in der Arbeiterkammer Linz, organisiert von mehreren Linzer NGOs, u.a. Verein Begegnung Arcobaleno und SOS Menschenrechte. Anja Krohmer (Arcobaleno) hat aktuelle Aussagen aus Politik und Medien vorgelesen, die Migrationsexpertin Judith Kohlenberger einem sachlichen Faktencheck unterzogen hat.

Anlass der Veranstaltung war außerdem Kohlenbergers aktuelles Buch „Das Fluchtparadox. Über unseren widersprüchlichen Umgang mit Vertreibung und Vertriebenen“ (2022, Wien: Kremayr & Scheriau).

 

WeFair – die Messe für ein nachhaltiges Miteinander

Von 7. bis 10. Oktober findet heuer zum 14. mal Österreichs größte Nachhaltigkeitsmesse in Linz im Designcenter statt – organisiert vom gemeinnützigen Verein „WeFair – Verein zur Förderung eines fairen und ökologischen Lebensstils“. Der Verein und die Messe werden von den drei NGOs Klimabündnis, Südwind und GLOBAL2000 getragen.
Ursprünglich als reine Modemesse konzipiert, hat die WeFair heute den Anspruch, sämtliche Konsumbereiche abzudecken und hilft für alle Lebensbereiche faire, ökologische und nachhaltige Produkte zu finden. Sigrid Ecker hat beim Geschäftsführer Wolfgang Pfoser-Almer nachgefragt, was es dort zu erwarten gilt, wie man sich fair leisten kann und warum man das muss.

Infos und Tickets unter https://wefair.at

 

Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

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