“Earth for All”

Podcast
FROzine
  • beirag_club_of_rome_earth4all
    14:38
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Soziale Gerechtigkeit
audio
22:31 Min.
Beitrag: One Billion Rising in Linz
audio
11:12 Min.
Beitrag: Winterliche Exkursion zu GMIAS und zum 3er-Hof in Leonding
audio
51:57 Min.
Rojava - Kurd_innen und ihre Lebensrealitäten in Österreich
audio
50:00 Min.
Herausforderungen im Bildungswesen für Migrantinnen
audio
43:44 Min.
One billion rising und Queer Shorts Vienna
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Philippinen
audio
50:00 Min.
Stereotype Afrikabilder dekonstruieren
audio
50:01 Min.
„Bohrkopf im Bergschlösslpark“, Kurd_innen in Nordsyrien und Queer my pleasure
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Wahlen in Bangladesch

Martin Hoffmann ist Generalsekretär Club of Rome Österreich. Im Rahmen der heurigen WeFair stellte er den jüngtsen Bericht und das dazu entstandenen Buch Earth for All vor.
Dieser internationale Zusammenschluss von Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen wurde 1968 gegründet.1972 wurde der erste Bericht Die Grenzen des Wachstums veröffentlicht und sorgte für weltweiten Diskurs. Seitdem setzt er sich für nachhaltige Entwicklung und den Schutz von Ökosystemen ein. Dieser Bericht hat ziemlich genau die Entwicklungen zur heutigen Klimakrise und einhergehender sozialer und demokratischer Verwerfungen prognostiziert.

 

In Earth for All werden zwei mögliche Szenarien unserer Zukunft detailiert aufbereitet und anhand von vier betroffenen Personen skizziert:
Too Little Too Late zeigt, was passieren könnte, wenn das derzeit dominierende Wirtschaftssystem mehr oder weniger so weiterläuft wie in den letzten 50 Jahren. Das andere Szenario heißt Giant Leap, macht deutlich, dass die Wende schaffbar ist und benennt die wichtigsten Maßnahmen, mit denen eine lebenswerte Zukunft der Menschheit noch möglich wäre – mutige Bemühungen und Entscheidungen, um das Wirtschaftssystem umzugestalten.

Damit dieses herumreißen des Ruders gelingen kann hat der Club of Rome  fünf außerordentlichen Kehrtwenden erarbeitet, die in den kommenden Jahrzehnten vollzogen werden müssten:
Beendigung der Armut, Beseitigung der eklatanten Ungleichheit, Ermächtigung (Empowerment) der Frauen, Aufbau eines für Menschen und Ökosysteme gesunden Nahrungsmittelsystems und Übergang zum Einsatz sauberer Energie.

Schreibe einen Kommentar