Das Kriegsgefangenenlager Krasjonarsk im 1. Weltkrieg

Подкаст
KulturTon
  • 2022_11_11_kt_stadtarchiv_lager_krasjonarsk
    29:00
audio
28:59 мин.
Olympia in Innsbruck I
audio
29:03 мин.
Die Gesundheit von Menschen mit Behinderungen: Hörgesundheit im Fokus
audio
29:38 мин.
Das UniKonkretMagazin am 05.01.2026
audio
28:59 мин.
Die Spürnasenecke in der Praxis
audio
28:52 мин.
Geschlecht und Diversität in der Medizin: Gesundheit von Menschen mit Behinderung: Sport trifft auf mentaler Gesundheit
audio
29:08 мин.
Das UniKonkretMagazin am 15.12.2025
audio
29:00 мин.
Das Innsbrucker Universalgenie Wolfram Köberl
audio
29:00 мин.
Widerständig in Bewegung - zur Ausstellung "Tanzen" im Taxispalais - Kunsthalle Tirol
audio
28:56 мин.
Das UniKonkretMagazin am 01.12.2025
audio
29:03 мин.
Geschlecht und Diversität in der Medizin: Gesundheit von Menschen mit Behinderung

2,1 Mio Soldaten aus den österreichisch-ungarischen Streitkräften kamen im ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft. Die Behörden waren darauf nicht vorbereitet, was u.a. dazu führte, dass Kriegsgefangene im sibirischen Krasjonarsk in einer noch nicht fertiggestellten Kaserne untergebracht wurden. Die Verhältnisse dort waren dementsprechend katastrophal. Warum das dort von österreichischen Offizieren angelegte Totenbuch ausgerechnet ins Stadtarchiv Innsbruck kam, kann nicht genau rekonstruiert werden. Der Tiroler Reserveoffizier Dr. Hermann Egger, der in Meran das Heimatrecht hatte, schickte das etwa 200 Seiten starke Verzeichnis am 13. September 1919 an den Innsbrucker Bürgermeister Wilhelm Greil.

Feststeht allerdings, dass es eine außerordentliche Quelle ist, die Matthias Egger, Historiker im Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, für einen Artikel in «Zeit — Raum — Innsbruck», der Schriftenreihe des Stadtarchivs Innsbruck, analysiert hat. Ein paar Aspekte davon erzählt er in dem, von Michael Haupt gestalteten Kulturton.

Matthias Egger: «Der Gesundheitszustand unseres Lagers ließ viel zu wünschen übrig. Eine Analyse der Totenliste des Kriegsgefangenenlagers Krasnojarsk 1914-1919» in: Zeit — Raum — Innsbruck Band 16, Höhenflüge und Abgründe

Оставьте комментарий