Der Igel-essende Junge im deutschen Schulbuch

Podcast
Kulturtransfer. Der Podcast der KUPF OÖ
  • KUPF_Der_Igelessende_Zigeuner_15052012
    30:12
audio
28:57 perc
Erinnerungskultur mit Tamara Imlinger
audio
29:59 perc
Neuerungen in der Kulturförderung
audio
29:59 perc
Neuerungen in der Kulturförderung
audio
29:55 perc
Ruhe
audio
29:42 perc
Schon wieder Kürzungen?
audio
29:01 perc
Inklusion im Kunst- und Kulturbereich
audio
29:01 perc
Sprache
audio
30:00 perc
Klimafitter Kulturbetrieb
audio
40:52 perc
Regierungsprogramm IN REAL LIFE – Was bringt das neue Regierungsprogramm für die freie Kulturszene?
audio
39:55 perc
Über Steuern und Abrechnungen im Vereinsleben. Q&A mit Thomas Diesenreiter und den Wortwerklern
Der Igel-essende Junge im deutschen SchulbuchMit diesem Bild, wurde noch in den 60er und 70er Jahren ein „Zigeuner”-Leben in deutschen Schulbüchern beschrieben. Woher das Unwort Zigeuner seine Bedeutung hat und wie sich der stigmatisierende Begriff über die Jahrhunderte halten konnte, erklärt Klaus-Michael Bogdal im Telefoninterview.

Zigeuner, das sind geborene Diebe und Lügner, Gefährten des Satans, Waldmenschen, unzähmbare Wilde, eine Bande von Asozialen. Das sind nur einige der Zuschreibungen und Vorurteile, mit denen die Romvölker Europas in den letzten 600 Jahren ausgegrenzt wurden. Wie es möglich wurde, daß jahrhundertealter Haß in einem Spannungsverhältnis von Faszination und Verachtung sich bis heute halten konnte, zeigt in seinem Buch der Literaturwissenschaftler Klaus-Michael Bogdal zum ersten Mal im europäischen Vergleich.

Radio KUPF hat Prof. Klaus-Michael Bogdal befragt.

Szólj hozzá!