Wohin mit dem Elektroschrott?

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Elektroschrott als lokale und globale Herausforderung

Waschmaschinen, Geschirrspüler, Bildschirmgeräte, Smartphones, Kühlgeräte, … Auf 27 Millionen wird der Bestand an elektronischen Geräten in Österreichs Haushalten geschätzt. Oft landen diese Geräte nach nur wenigen Jahren Lebensdauer auf dem Müll. Laut der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) werden in Österreich jährlich über 145.000 Tonnen Elektroschrott gesammelt. Der Großteil dieses Abfalls wird nicht fachgerecht am Entstehungsort entsorgt und recycelt, sondern in andere Länder – häufig in den Globalen Süden – exportiert, was oft desaströse Folgen für die dort lebenden Menschen und die Umwelt hat. Nicht selten handelt es sich dabei um dieselben Regionen, in denen bereits der Abbau der für die Geräte benötigten Rohstoffe viele ökologische und soziale Probleme verursacht.

Welche Maßnahmen können helfen, den Schrottberg abzubauen? Ist Recycling ausreichend oder braucht es weitergehende Lösungsansätze? Welche Maßnahmen und Ziele verfolgen Österreich und die EU, um diesem Problem zu begegnen, und wie sind diese vor dem Hintergrund aktueller Forschung zu bewerten? Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz geben Stefan Salhofer (Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft, BOKU) und Nora Krenmayr (Institut für Soziale Ökologie, BOKU) Antworten.

Recycling sei wichtig, reiche angesichts des wachsenden Schrottbergs allerdings nicht, betonen die beiden Wissenschaftler*innen. Der Fokus solle daher auf der Langlebigkeit von Produkten, der Wiederverwendung und Reparatur liegen.

Mehr Informationen: Initiative „Right to Repair Europe“

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