Was bedeutet der drohende Rückschritt in der Klimapolitik für Österreich?

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Die unlängst veröffentlichte Treibhausgasbilanz 2023 zeigt eine deutliche Reduktion der klimaschädlichen Gase von 6,5 Prozent innerhalb eines Jahres. Dieser Erfolg konnte durch die Klimapolitik der letzten Legislaturperiode verzeichnen werden. Haben wir diesen ausschließlich den Grünen zu verdanken, wenn die ÖVP nun eine Kehrtwende gemeinsam mit der FPÖ einlegen will? Und warum ist das den Leuten so egal? Warum spielte die Klimakrise so wenig Rolle bei der Nationalratswahl im Herbst 2023 und wurden die Grünen dermaßen abgestraft von den Wähler*innen, obwohl die Auswirkungen immer spürbarer werden?

Sind die drohende Strafzahlungen an die EU in Milliardenhöhe, wenn Österreich das gemeinsam auf EU-Ebene beschlossene Klimaziel 2030 nicht einhält, ein Kalkül von Herbert Kickl um gegen die EU Stimmung zu machen? Und bestärkt das mantraartige mediale Wiederholen dieses Schreckgespensts ihn nicht eigentlich in diesem Vorhaben?

Was wäre heute anders – auch unter einem Bundeskanzler Kickl, hätte die ÖVP nicht das Klimaschutzgesetz verhindert?

Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace Österreich gibt im online Interview mit Sigrid Ecker Antworten.

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