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Kultur und Bildung spezial
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Vernissage – TEXTE 2026

Wie verändert sich musikalische Kreativität, wenn Artifical Intelligence (AI) plötzlich mitkomponiert? Diese Frage stand im Zentrum des Talks ‘Cocreating Music with AI’, der am 4. September in der POSTCITY im Rahmen des Ars Electronica Festivals statt gefunden hat.

Im Mittelpunkt: das Projekt „Walzersymphonie“, initiiert vom Ars Electronica Futurelab gemeinsam mit vier internationalen Musikuniversitäten. Studierende setzten sich kreativ mit dem musikalischen Erbe von Johann Strauss auseinander. Unterstützt von einer eigens entwickelten AI namens Ricercar, die mit Strauss-Werken trainiert wurde.

Die so entstandenen Kompositionen wurden vom Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Ingmar Beck anlässlich der Eröffnung des Ars Electronica Festivals 2025 im Mariendom uraufgeführt.

Im Talk diskutierten einige der beteiligten Komponist:innen: Carolina Caballero, Matthias Guntner, David Bock, Yurii Riepin und Johannes Brömmel. Wie fühlt es sich an, mit einer Maschine zu komponieren, die eigene Ideen generiert, aber nicht vollständig berechenbar ist? Wie viel Kontrolle gibt man ab und was bekommt man dafür zurück? Und wem “gehört” das Ergebnis?

Auch der Entwickler der AI Ali Nikrang und Susanne Kiesenhofer vom Ars Electronica Futurelab gewährten spannende Einblicke in die Funktionsweise von Ricercar und in die künstlerische Herausforderung, eine KI zu entwickeln, die nicht einfach reproduziert, sondern inspiriert.

Mehr Informationen zum Projekt “Walzersymphonie” und zur AI “Ricercar” sind hier zu finden.

Weitere Beiträge zum Ars Electronica Festival 2025 finden Sie hier.

Der Talk wurde in Englisch geführt.

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