10 Jahre „das kollektiv“

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Der Verein das kollektiv blickt auf eine langjährige Geschichte der kritischen Bildungsarbeit mit depriviligierten Frauen* zurück. Seit 2019 beschäftigen sich die Mitglieder mit dem Ansatz einer poetischen Haltung. Inspiriert von Schwarzen, queer-, post- und dekolonialen Feminismen, sowie von Ansätzen der educação popular konzipieren sie diese als eine gemeinsame Arbeit an der Entfaltung der Vorstellungskraft, eingebettet in historischen Kämpfen, gegenwärtigen Erfahrungen und zukünftigen Utopien, ohne eine lineare Vorstellung von Zeit zu wiederholen. Dabei begeben sie sich in den Raum des Uneindeutigen, des Unbekannten, des Poetischen und versuchen dabei offen und selbstreflexiv zu sein, ohne die Ergebnisse des Prozesses festzuschreiben.

Sarah Mo Paulovsky hat Gergana Minerva, Rubia Salgado, Zafirina Ramanasandratana Ep Wattteroth und Kim Carrington vom kollektiv zum Interview getroffen, um die letzten 10 Jahre Revue passieren zu lassen, auf die Gründungsgeschichte einzugehen und aktuelle politische Herausforderungen zu thematisieren sowie der Frage nachzugehen: Was bedeutet es eigentlich, eine poetische Haltung zu haben?

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