Wie wird in Österreich über Armut gesprochen?

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Studie zu Armut im öffentlichen Diskurs

Am 24. November wurde im Rahmen einer Pressekonferenz eine Studie zum Thema „Armut im öffentlichen Diskurs“ präsentiert. Bei der Studie handelt es sich um eine Textanalyse von über 2.600 medialen Beiträgen. Das Projekt wurde gemeinsam von der Arbeiterkammer Wien, dem Armutsnetzwerk Österreich und der Organisation LebensGross beim Analyseunternehmen MediaAffairs beauftragt. Anwesend waren Studienleiterin Maria Pernegger, Martin Schenk (Armutskonferenz), Norman Wagner (AK Wien) und Susanne Maurer-Aldrian (LebensGroß).

Zu Beginn der Pressekonferenz sprach Studienleiterin Maria Pernegger über die steigende Alltagsrelevanz von Armut. Armut sei als gesellschaftliches Thema stärker in den medialen Fokus gerückt, so die Medienanalytikerin. Es gäbe viele verschiedene Arten von Armut, die aber nicht immer sichtbar sein würden. Im Kontrast dazu stehe die starke Sichtbarkeit von Gruppen wie Obdachlosen und Asylberechtigten, die nur einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz der armutsbetroffenen Menschen in Österreich darstellen würden.

Laut der Studie gibt es verschiedene Narrative und Erzählmuster, die den Diskurs prägen. Was ebenfalls überrascht: In nur 8 % der von der Studie erfassten Berichte kommen Armutsbetroffene selbst zu Wort.

 

Beitragsbild: Andrew Khoroshavin, Pixabay

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