Der gewöhnliche Nagekäfer, auch Totenuhr genannt, besiedelt feuchtes Holz in Kirchen und Museen bei Luftfeuchtigkeiten über 15 Prozent und hinterlässt winzige kreisrunde Löcher. Seine Larven fressen vorwiegend das zuckerreiche Frühholz und schwächen die Holzstruktur nur geringfügig. Der Bunte Nagekäfer bevorzugt pilzgeschädigtes Eichenholz in Fachwerken, wo Braunfäule die Zellulose vorverdaut hat.
Rüsselkäfer und Trotzkopfkäfer benötigen stärker zersetztes Holz mit Feuchtigkeitswerten über 20 Prozent. Der Trotzkopfkäfer reduziert Braunfäule zu mehlartigen Resten und frisst auch als ausgewachsener Käfer weiter, während Frischholzinsekten wie Bockkäfer nur feuchtes Brennholz befallen und Holzwespen dicke Gänge in unverarbeitetem Holz bohren, wobei sie sich sogar durch Blech nagen können.
Link zu Holzforschung Austria.













