#NoTrump #Kirchweger #Peacewave #JosephUndVictoriaSollenBleiben #AfghanistanKrieg #LobauBleibt
Willkommen bei der WiderstandsChronologie,
einem Rückblick auf ausgewählte Kundgebungen und Demonstrationen der letzten 4, 5 Wochen.
21. März 2026: „Hände weg von Kuba“
260–290 Personen beteiligten sich am 21. März 2026 in Wien an einer Kuba-Solidaritätsdemonstration – für ein Ende der US-Blockade.
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22. März 2026: Femi(ni)zid-Gedenken am Karlsplatz
Rund 25 Personen versammelten sich laut Informationen von Kevin am 22. März am („ehemaligen“) Karlsplatz, um den letzten Femi(ni)ziden zu gedenken.
Mit Straßenkreiden wurden Sprüche auf den Platz gemalt. In der Mitte war, umgeben von Teelichtern, ein Gedenktuch ausgelegt, das aus kleineren Tüchern zusammengenäht war, auf denen jeweils ein Femi(ni)zid seit 2025 aufgelistet war. Am 22. März wurden drei kleine Tücher dazugenäht, denn so viele Femi(ni)zide gab es seit dem letzten Gedenken schon wieder. (gekürzt)
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26. März 2026: Keine Kundgebung gegen hohe Fahrpreise
Zu einer Kundgebung gegen die hohen Fahrpreise der öffentlichen Verkehrsmittel vor der Uni Wien, zu der u. a. die ÖH aufgerufen hatte, kamen nur rund 10 Leute, darunter offenbar keine*r von den Aufrufenden. Die „Menge“ zerstreute sich nach rund einer halben Stunde.
Wie ich später erfahren habe, war die Kundgebung wenige Stunden zuvor abgesagt worden.
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28. März 2026: „Wir alle sind Minnesota“
80–90 Personen demonstrierten am 28. März 2026 mit der Plattform für eine menschliche Asylpolitik anlässlich des internationalen Tags gegen Rassismus vom Bahnhof Ottakring stadteinwärts zum PAZ Hernalser Gürtel und zum Yppenplatz.
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28. März 2026: „No Tyrants, No Kings, No Trump“
Gleichzeitig mit den riesigen No-Kings-No-Trump-Demonstrationen in den USA protestierten am 28. März 2026 auch in Wien rund 300 Personen am Karlsplatz gegen den US-Präsidenten und richteten ihm aus: You’re fired!
[Redenausschnitt]
Die Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/766333
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1. April 2026: Demo gegen Krieg gegen Iran
Rund 350 Personen demonstrierten am 1. April auf der Mariahilfer Straße
gegen den Krieg gegen den #Iran,
gegen Imperialismus,
gegen die islamische Republik
gegen Mullahs,
gegen Schahs,
für Selbstbestimmung der Menschen im Iran
und – wenns nach Reden und Sprechchören geht – nicht zu vergessen: gegen Israel.
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2. April 2026: Spontankundgebung gegen Baustart der Lobauautobahn
Nachdem am 1. April 2026 ein erster Bagger mit Vorbereitungen für den Bau des „Lobauautobahn“-Abschnitts Groß Enzersdorf–Süßenbrunn begonnen hatte demonstrierten am 2. April um 9 Uhr in der Früh zig bis hunderte Menschen vor dem Verrkehrsministerium gegen den Bau.
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2. April 2026: Gedenken an Ernst Kirchweger und andere Opfer rechter Gewalt
55–60 Personen gedachten am 2. April 2026 in Wien bei der Oper Ernst Kirchweger und aller anderer Opfer rechter Gewalt.
Ernst Kirchweger war am 2. April 1965 an den Verletzungen gestorben, die ihm ein FPÖ/RFS-Aktivist am 31.3.1965 während einer Anti-Borodajkewycz-Demonstration zugefügt gehabt hatte.
[Redenausschnitte]
Aufruf:
⇒ https://gfoa.noblogs.org/post/2026/03/15/erinnern-heisst-kaempfen/
Die Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/767089
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6. April 2026 Oster-Friedensmarsch und Peacewave-Festival
Rund 250 Personen beteiligten sich am 6. April 2026 in Wien am Ostermarsch bzw. Friedensmarsch vom Schwedenplatz zum Peacewave-Festival für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden am Heldenplatz. Auf den Heldenplatz zum Peacewave-Festival kamen dann noch rund 100 Menschen mehr.
[Redenausschnitte]
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9. April 2026: Räumung der Freifläche St. Marx
Am 9. April 2026 wurde die Freifläche St. Marx geräumt. Um 8 Uhr in der Früh standen Polizist*innen der Sondereinheit WEGA vor der Tür der auf der Freifläche aufgebauten Hütte. Aktivist*innen in der Hütte konnten diese zwar sicher verlassen, das Areal wurde daraufhin aber eingezäunt, die aufgebaute Infrastruktur wie Hütte und Turm wurde mit einem Bagger zerstört.
Am Rande einer spontanen Protestkundgebung gelang es einzelnen Personen, kurzzeitig wieder auf das inzwischen eingezäunte Gelände zu gelangen. Eine habe es geschafft, bis zum Turm zu gelangen, weshalb der Bagger (vorübergehend) gestoppt worden sei, berichtete „St. Marx für alle“.
Sechs oder acht Personen wurden vorläufig festgenommen. Sie wurden laut „St. Marx für alle“ am Abend oder am darauffolgenden Vormittag wieder freigelassen.
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10. April 2026: Kundgebung gegen Abschiebung der Tiroler*innen Joseph und Victoria O. nach Nigeria
Rund 500 Menschen demonstrierten am 10. April 2026 vor dem Innenministerium in der #Wiener Herrengasse gegen die #Abschiebung der Tiroler*innen Joseph und Victoria O. nach Nigeria.
[Redenausschnitte]
Aufnahme der Reden auf der Kundgebung:
⇒ https://cba.media/768173
Petition „Joseph und Victoria sollen in Österreich bleiben!“:
⇒ https://mein.aufstehn.at/petitions/joseph-und-victoria-sollen-in-osterreich-bleiben
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11. April 2026: Kundgebung gegen Luft- und Bodenangriffe des pakistanischen Militärs auf Afghanistan
Rund 60 Personen – fast ausschließlich in Österreich wohnende Afghan*innen – protestierten am 11. April 2026 vor der UNO-City (Muhammad-Asad-Platz) gegen die Luft- und Bodenangriffe des pakistanischen Militärs auf Afghanistan, insbesondere auf zivile Ziele, bei denen bis jetzt schon hunderte Zivilist*innen ihr Leben verloren haben.
[Redenausschnitt]
Die Reden auf der Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/768264
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18. April 2026: Antifaschistische Fahrraddemo
Eine antifaschistische Fahrraddemo zog am 18. April zu Orten rechtsextremer Betätigung we beispielsweise Buden deutschnationaler Burschenschaften.
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18. April 2026: Kundgebung gegen die Lobauautobahn in Essling
Rund 500–700 Personen protestierten am 18. April 2026 im Jazzpark in Wien-Essling gegen den Bau der Lobau-Autobahn und gegen einen im kommenden Jahr drohenden Baustart für den ersten Abschnitt.
[Redenausschnitte]
Die Reden auf der Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/769557
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Das war die Mitte-April Ausgabe der WiderstandsChronologie.
Wie immer fehlte auch diesmal wieder einiges.
Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen gibt es im Internet auf nochrichen.net oder widerstandschronologie.wien.
Auf Radio ORANGE 94.0 wird die WiderstandsChronologie an jedem dritten Montag im Monat um 20:30 ausgestrahlt.
Auf Wiederhören.











