Frequenz Femina – 60 Männer, Moneten und ihre Monumente

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Frequenz Femina
  • Manomente
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Stein, Stahl und Eitelkeit. Wer steht im öffentlichen Gedächtnis auf Sockeln, wer wird konsequent an den Rand, ins Dazwischen gedrängt? Zwischen Kolosseum, Heldenplatz, Flughäfen, Brunnen, Kriegerdenkmälern und gläsernen Macht-Türmen schreibt sich Männlichkeit seit Jahrhunderten in Stein, Bronze und Blickachsen ein. Monumente sind Manomente, sie erzählen keine neutrale Geschichte; sie sortieren Bedeutung, verteilen Ehrfurcht und erklären männliche Dominanz zur Kulturleistung. Diese Sendung bleibt nicht bei der Bestandsaufnahme stehen. Sie folgt den Spuren von Frauen, die kaum repräsentiert, kleingeschrieben oder allegorisch verkleidet wurden: als Muse, Heilige, Allegorie, jedenfalls als Randfigur. Wie kann Erinnerung anders aussehen, wenn nicht Feldherren, Kaiser, Kolonialherren und Präsidenten das Stadtbild regierten? Wenn Frauen, die Bildung, Wissenschaft, Fürsorge, Kunst, Widerstand und Zukunft geschaffen haben, nicht auffindbar sind, nicht erinnert werden, fehlt 50% Wahrheit. Eine Sendung über Manomente, toxische Männlichkeit und die Frage, warum diese Welt noch immer so tut, als sei Grösse vor allem eines: männlich.

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