Mehr als 30 Jahre nach dem Beschluss zur Angleichung des Pensionsalters von Frauen und Männern bestehen finanzielle Ungleichheiten weiterhin fort. Besonders familiäre Sorgearbeit, Teilzeitarbeit und die Auswirkungen von Familiengründung prägen weibliche Erwerbsbiografien bis heute – mit direkten Folgen für Einkommen, Karrierechancen und Pensionen.
In der Diskussion geht es um den Gender-Pension-Gap, ungleiche Verteilung von Care-Arbeit und die Frage, warum gleichberechtigte Aufteilung in Partnerschaften oft an strukturellen Bedingungen scheitert. Neben statistischen und wirtschaftlichen Aspekten werden auch persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Erwartungen thematisiert.
Mit:
Sigrid Kroismayr – Sozialwissenschafterin
Gerlinde Mauerer – Soziologin, Universität Wien
Christine Mayrhuber – Ökonomin, Austrian Institute of Economic Research
Eine gemeinsame Veranstaltung von FAKTory Wien und der Sozialwissenschaftliche Rundschau


