HAAG: Spuren, Finden, Resonanz – Recherche in Heimatforschung und Kunstprojekten

Podcast
communale oö 2026
  • Mémoires
    23:58
audio
1 Std. 10:00 Min.
#30: Freistadt und der Oberösterreichische Bauernkrieg von 1626
audio
50:00 Min.
#29: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen / Teil 2
audio
1 Std. 00 Sek.
#28: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen / Teil 1
audio
1 Std. 17:01 Min.
#27 WOLFSEGG: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
audio
50:00 Min.
#26 LINZ: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
audio
1 Std. 01 Sek.
#25 PINSDORF: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
audio
26:59 Min.
WOLFSEGG: Das Ende als Aufbruch – Mut zur Zukunft
audio
26:00 Min.
LINZ: 1626 - Die Welt von vorgestern: wie Menschen lebten, glaubten und starben
audio
24:48 Min.
PRAM: DAS SPRECHENDE SCHWEIGEN – Weiße Flecken in der Geschichtsschreibung
audio
23:00 Min.
PINSDORF: Was bleibt – Über die Spuren des Bauernkriegs

Die fünfte Station der Podcast-Reihe der Communale OÖ 2026 macht in der MUT-Gemeinde Haag am Hausruck Halt und richtet den Blick auf die Region vor 1626 im Spannungsfeld großer historischer Umbrüche. Im Mittelpunkt steht die Rolle von Haag am Hausruck als Grenzgebiet zu Bayern sowie die Einbettung des oberösterreichischen Bauernaufstands in die überregionalen Ereignisse des zuvor begonnenen Dreißigjährigen Krieges.

Welche Positionen nahmen die verschiedenen Stände in der Region ein? Wie wurde die Verpfändung des Landes erlebt? Und welche Bedeutung hatten die damaligen politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen für die Menschen vor Ort? Diesen und weiteren Fragen gehen Siegfried Kristöfl und sein Gast Ewald Ratzenböck am 8. August im Rathaus von Haag nach. Zugleich wird das soeben erschienene Buch „Bauernaufstände im Land ob der Enns 1595 bis 1626“ von Ewald Ratzenböck vorgestellt und in den historischen Kontext eingeordnet.

Der Podcast schlägt eine Brücke zwischen dem Haager Communale OÖ 2026-Motto „MUT zum Laut sein – aufsteh‘n und g‘heat werdn“ zu grundsätzlichen Fragen von Informationsfreiheit, Internet und Künstlicher Intelligenz. Außerdem geht er der Frage nach, wie aus Recherche, unterschiedlichen Perspektiven und historischen Quellen ein fundiertes Bild der Vergangenheit entsteht.

Lokalhistoriker:innen und Künstler:innen geben Einblick in ihre Motivation, ihren Zugang zum Thema sowie ihre Recherchewege. Sie schildern, wie aus wissenschaftlicher und künstlerischer Auseinandersetzung ein lebendiges, vielschichtiges Geschichtsbild entsteht.

 

Im Beitrag sprechen:

  • Siegfried Kristöfl – Historiker und Heimatforscher
  • Ewald Ratzenböck – Heimatforscher und Autor
  • Sarah Wassermair – Drehbuchautorin
  • Johanna Mayrhofer – Performancekollektiv Magggi, Theaterkünstlerin
  • Irene Keller – Heimatforscherin und Expertin rund um Haag am Hausruck

 

Musik:

  • Esbörn Svensson Trio, From Gagarin’s Point of View
  • alt-J, Taro
  • René Aubry, Sirtaki A Helsinki
  • René Aubry, Memoires
  • Penguin Café Orchestra, Perpetuum Mobile

Progamm-Tipps Communale:

Fotocredit: Marktgemeinde Haag am Hausruck

Redaktion und Gestaltung: Annemarie Dämon

Schreibe einen Kommentar