#24: Seide, Sterz und Bauernkrieg – Der Bauernkrieg aus volkskundlicher Sicht

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communale oö 2026
  • Interview Thekla Weissengruber
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#29: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen / Teil 2
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#28: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen / Teil 1
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#27 WOLFSEGG: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
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#26 LINZ: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
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#25 PINSDORF: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
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WOLFSEGG: Das Ende als Aufbruch – Mut zur Zukunft
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LINZ: 1626 - Die Welt von vorgestern: wie Menschen lebten, glaubten und starben
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PRAM: DAS SPRECHENDE SCHWEIGEN – Weiße Flecken in der Geschichtsschreibung
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23:00 Min.
PINSDORF: Was bleibt – Über die Spuren des Bauernkriegs

Vor 400 Jahren erhoben sich in Oberösterreich die Bauern gegen ihre Obrigkeit. Für uns Menschen des 21. Jahrhunderts ist es nicht leicht, uns in die Lebenswelt dieser Zeit hineinzuversetzen.

Wie lebten die Menschen, die den Bauernkrieg von 1626 miterlebten? Wie kleideten sie sich, was aßen sie und woran glaubten sie?

Kleidung war dabei weit mehr als eine Frage des Geschmacks: Farben, Stoffe, Knöpfe und Kopfbedeckungen machten den gesellschaftlichen Stand sichtbar. Wer gegen die geltende Kleiderordnung verstieß, musste mit Strafen rechnen.

Die Volkskundlerin Dr.in Thekla Weissengruber erzählt vom harten bäuerlichen Alltag, von strengen Hierarchien, Religion und Aberglauben. Ein besonderer Fund aus dem Jahr 2020 macht diese Zeit unmittelbar greifbar: das nahezu vollständig erhaltene Seidenkleid der Adeligen Anna Engl von Wagrain, die 1620 verstorben ist.

Das Gespräch mit Thekla Weissengruber ist ein Streifzug durch eine längst vergangene Lebenswelt – und durch eine Zeit, in der Alltag, Glaube und die Macht der Obrigkeit eng miteinander verbunden waren.

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