#32: Ungehörte Stimmen – Veronika Führer

Podcast
communale oö 2026
  • LGL_Führer Veronika_final
    20:00
audio
30:01 min.
#34: Umkämpfte Erinnerung. Die politische Vereinnahmung des Oberösterreichischen Bauernkriegs im 20. Jahrhundert
audio
30:00 min.
#33: Der Oberösterreichische Bauernkrieg als Sozialgeschichte - Fabian Müller
audio
50:01 min.
#31: Freistadt und Umgebung und der Oberösterreichische Bauernkrieg von 1626
audio
1 hod. 10:00 min.
#30: Freistadt und der Oberösterreichische Bauernkrieg von 1626
audio
50:00 min.
#29: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen / Teil 2
audio
1 hod. 00 sek.
#28: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen / Teil 1
audio
1 hod. 17:01 min.
#27 WOLFSEGG: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
audio
50:00 min.
#26 LINZ: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist
audio
1 hod. 01 sek.
#25 PINSDORF: Die G(K)unst der Heimatforschung – was war oder wahr ist

Manchmal genügt ein einziger Brief, um Geschichte aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erzählen.

Beim Symposium LandesgeschichteLEBT 2026 am 15. Oktober 2026 in Linz sprach die wissenschaftliche Archivarin Veronika Führer vom Oberösterreichischen Landesarchiv über die „ungehörten Stimmen“ des Bauernkriegs von 1626.

Lange stand in der historischen Forschung vor allem das militärische Geschehen im Mittelpunkt. Für die Ausstellung im Linzer Schlossmuseum rückten nun, im Gedenkjahr, andere Perspektiven in den Fokus: persönliche Schicksale und sozialgeschichtliche Zusammenhänge. Dafür wurden rund 30 Archivbestände zum Bauernkrieg durchforstet.

Dabei stießen Veronika Führer und ihr Kollege Fabian Müller auf Spuren von Frauen, deren Geschichten bislang wenig Beachtung fanden: etwa auf einen Brief von Anna Jakobina von Zelkin, die im Juli 1626 von den Ereignissen rund um Schloss Weinberg berichtete, aber auch auf die Lebensgeschichten von Margareta Efingerin aus Kirchdorf und Barbara Rosenauer aus Steyr.

Die Recherchen eröffnen auch einen neuen Blick auf vermeintlich gesicherte historische Überlieferungen. So zeigt sich, dass die traditionell überlieferten zwölf Forderungen der Bauern tatsächlich aus sechs Forderungen und sechs Lösungsvorschlägen bestanden.

Napsat komentář