Kasachstan – Ein Land im Herzen Asiens

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Wer weiß schon, dass Kasachstan 33 mal größer ist als Österreich und trotzdem nur ca. 15.000.000 Einwohner hat? Dass die Bevölkerung eine multikulturelle Gesellschaft ist? Dass sich das Land sowohl im wirtschaftlichen als auch im religiösen und gesellschaftlichen Bereich nur langsam von der 70-jährigen kommunistischen Herrschaft erholt?

In unserer Sendung informieren wir über Geschichte, Politik und Wirtschaft des Landes und lassen dazu sechs Bewohnerinnen Kasachstans persönlich Stellung nehmen. Dabei stellt sich heraus, dass unsere Sicht von außen mit der Meinung der Bevölkerung nicht immer übereinstimmt. Diese sieht sehr optimistisch in die Zukunft und schätzt am derzeitigen politischen System vor allem den Frieden , der jetzt in ihrem Land herrscht.
Die junge Oberösterreicherin Elisabeth Ketter, die ein Jahr lang in einem kleinen Dorf im Norden Kasachstans mit der Bevölkerung lebte, erzählt ausführlich vom Alltag dieser Menschen. Sie unterstützte die Schwestern des Ordens der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, die dort seit einigen Jahren menschliche und finanzielle Hilfe leisten. Ihr Projekt „Home, sweet home – ansiedeln statt absiedeln” ermöglicht jungen Familien, in dem Ort ihrer Vorfahren zu bleiben. Mit einem langfristigen und zinsfreien Kredit können sie ein Haus kaufen, das derzeit ca. € 600.- kostet.

Ein Beitrag von Hannelore Leindecker.

Quellen:
Interviews mit sechs Deutschlehrerinnen aus Kasachstan und mit der Oberösterreicherin Elisabeth Ketter, die ein Jahr lang in Kasachstan lebte.
Buch: Laurence Deonna: Kasachstan. Eine Reise durch das postkommunistische Zentralasien.
Südwind-Magazin, Juni 2004: Die großen Taschen des Herrn Präsidenten.
Fischer Weltalmanach 2005

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