Studienpräsentation zur Kinderbeobachtungsstation Nowak-Vogl in Innsbruck

Podcast
KulturTon
  • 2017_07_03_kt_beitrag_nowakvogl_markus_schennach_07min58
    07:58
audio
29:13 min
UniKonkretMagazin am 19.01.2026
audio
28:59 min
Olympia in Innsbruck I
audio
29:03 min
Die Gesundheit von Menschen mit Behinderungen: Hörgesundheit im Fokus
audio
29:38 min
Das UniKonkretMagazin am 05.01.2026
audio
28:59 min
Die Spürnasenecke in der Praxis
audio
28:52 min
Geschlecht und Diversität in der Medizin: Gesundheit von Menschen mit Behinderung: Sport trifft auf mentaler Gesundheit
audio
29:08 min
Das UniKonkretMagazin am 15.12.2025
audio
29:00 min
Das Innsbrucker Universalgenie Wolfram Köberl
audio
29:00 min
Widerständig in Bewegung - zur Ausstellung "Tanzen" im Taxispalais - Kunsthalle Tirol
audio
28:56 min
Das UniKonkretMagazin am 01.12.2025

Mehr als 30 Jahre lang führte die Ärztin Maria Nowak-Vogl ein grausames Regime. Rund 3600 Kinder und Jugendliche waren in dieser Zeit auf ihrer psychiatrischen Beobachtungsstation in Innsbruck untergebracht. Viele von ihnen wurden Opfer von Misshandlungen, sexuellen Erniedrigungen und Medikamentenversuchen. Obwohl bereits 1980 ein ORF-Beitrag diese Missstände aufgedeckt hatte und die Staatsanwaltschaft ermittelte, konnte Nowak-Vogl bis 1987 ihr Werk fortführen. Vor einer Woche wurde eine Studie zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Vorgänge in der Kinderbeobachtungsstation von 1954 bis 1987 vorgestellt. Studienleiterin Michaela Ralser vom Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck präsentierte gemeinsam mit ihrem Forschungsteam die Studie.

Dieser Beitrag wurde im Rahmen des Uni Konkret Magazins im KulturTon vom 03.07.2017 ausgestrahlt: KulturTon vom 03.07.2017

Plaats een reactie