Gesamtsendung 9.2.2022

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • VU Gesamt 9-2-2022
    29:56
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30:00 Min.
„Man will uns ans Leben“ – 30 Jahre Bombenterror
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28:14 Min.
WH: Fossile Werbung und der Grazer Verein Werbefrei
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30:00 Min.
Antirepressionsbüro-Meldestelle für Polizeigewalt | Urlaub und Radio beim Radiocamp am Bodensee
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29:51 Min.
„Menschen die in jedem Wohnungslosen einen Kriminellen wittern, sind mitverantwortlich für das Problem“
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29:07 Min.
Angriffe gegen Presse - FPÖ in Wien | Mehl, Gries und Beton – Die Rösselmühle als Ort der Erinnerung | Hall Of Beef
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29:45 Min.
„Man(n) tötet nicht aus Liebe!“ | Gaming und Cosplay am Weltfrauentag
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30:00 Min.
„Das Patriarchat soll verrecken!“ | Gender Pay Gap: Österreich fast 6% schlechter als EU-Schnitt
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29:26 Min.
Tadzio Müller zu den Bauernprotesten in DL | Medico zur humanitären Situation in Gaza
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27:11 Min.
Tipping Points: Skillsharing für die Zukunft | Bomben gegen Minderheiten
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30:00 Min.
FDP und Minister Kocher blockieren EU - Lieferkettengesetz | Die Linke in Österreich – Interview mit Robert Foltin

# Aktuelle Meldungen

# Wie ungleich wird die ‚Neue Normalität‘?
Wie ist es möglich, dass arme Menschen und ausgegrenzte Minderheiten in Städten von New York bis Neu-Delhi massenhaft sterben konnten, während andere überlebten, weil sie sich zu Hause schützen oder private medizinische Versorgung in Anspruch nehmen konnten? Eine unbequeme Frage. Vorangestellt ist sie der im Oktober 2021 erschienen Studie „From Rhetoric to Action“.
Die beteiligten Forschenden der New York University liefern eine ebenso einfache wie bedrückende Antwort: Seit Jahrzehnten leben wir in einer Welt wachsender Ungleichheit. Und Covid-19 hat alles noch ein bisschen schlimmer gemacht – es geht also um die Frage nach der „ungleichen Erholung“ von so extremen Krisen, wie der derzeitigen Pandemie. Die britische Ökonomin und linke Aktivistin Faiza Shaheen war federführend an der Untersuchung beteiligt.
Radio Onda sprach mit ihr über gesellschaftliche Ausschlüsse in Lateinamerika vor, während und nach Corona.

# Graue Wölfe und türkischer Nationalismus in Deutschland
Sie nennen sich selbst „Ülkücü“-Anhänger – ins Deutsche übertragen bedeutet das Wort „Ülkücü“ so viel wie „Idealismus“. Ihr Symbol ist der „Graue Wolf“, der aus einem alttürkischen Mythos stammt. Er symbolisiert Stärke und Aggressivität. Sie propagieren einen „ethnischen Nationalismus“. Die Rede ist von der rechtsextremen, türkisch-nationalistischen Bewegung, die seit Jahrzehnten auch in Deutschland existiert. Dort sorgten die grauen Wölfe zuletzt für Aufregung mit einer Reihe von Morddrohungen und Anschlagsplänen gegen linke Politiker*innen und Aktivist*innen.
Ismail Küpeli warnte vergangene Woche in einem Kommentar bei nd-aktuell, dass die grauen Wölfe zunehmend mehr anerkannt werden in der politischen Elite der Türkei. Er ist Politikwissenschaftler und kommentiert regelmäßig die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei und in Deutschland.
Radio Corax
bat ihn zum Interview.

# Veranstaltungstipps
– 11.2. 12 Uhr: 3 Jahre Fridays For Future, Jubiläumsstreik
– 11.2. 17.30 Uhr: „3400 Semmeln – Flüchtende. Helfende. Menschen“, Premiere und Filmgespräch mit Regisseur Heinz Trenczak

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