Friedensnobelpreis an Memorial

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Im Spiegel der Geschichte – Zeitzeugengespräch mit Hans Klinger

Friedensnobelpreis an „Vorkämpfer für Menschenrechte“ in Belarus, Ukraine und Russland. Auswirkungen der Iran-Proteste in der Diaspora. Liebe in Nordafrika.

 

Interview mit Memorial-Mitglied

Der diesjährige Friedensnobelpreis ging an “drei herausragende Vorkämpfer für Menschenrechte, Demokratie und  friedliche Koexistenz in den drei Nachbarländern Belarus, Russland und der Ukraine”: an den inhaftierten belarussischen Aktivisten Ales Bjaljazki, an das Center for Civil Liberties (CCL, eine ukrainische Organisation für Demokratisierung) und an die Menschenrechtsorganisation Memorial, die sich international für die Aufarbeitung der Verbrechen des Stalinismus in der Sowjetunion einsetzt.

Die russische Abteilung von “Memorial” mit Sitz in Moskau und St. Petersburg steht schon länger auf der Liste der “ausländischen Agenten” und ist mit juristischer Repression konfrontiert. Ende 2021 ordnete der Oberste Gerichtshof in Russland eine Auflösung der Organisation an, kurz nach Bekanntgabe des Friedensnobelpreises wurden nun auch die Bürogebäude in Moskau beschlagnahmt.

Radio Corax hat mit Anke Giesen gesprochen, Mitglied des Vorstands von Memorial Deutschland sowie des Vorstands von Memorial International.

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Auswirkungen der feministischen Bewegung im Iran auf die Communities in Mitteleuropa

Eine starke feministische Bewegung findet aktuell im Iran statt. Sie betrifft alle Menschen, die im Iran leben, direkt, aber auch die iranischen Communities in Europa. Radio Dreyeckland hat mit einem Mitglied der iranischen Community in Deutschland gesprochen. Es geht darum, was die starken Bewegungen familiär und politisch bewirken und welche Prozesse sie auslösen. Berücksichtigt wird auch die Frage, wie gefährlich es für Aktivist*innen ist zu dem Thema politisch zu agieren.

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Liebe und Begehren in Nordafrika – Gespräch mit dem Buchautor Mohamed Amjahid

Welches vielfältige Bild von Sexualität gibt es in Nordafrika? Darüber schreibt der Journalist und Autor Mohamed Amjahid in seinem neuen Buch. Er ist in Marokko aufgewachsen und erzählt in kurzen Reportagen von eigenen Erfahrungen und denen von Bekannten. Die Geschichten erzählen von Grenzen, Grauzonen und Freiheiten bei Liebe und Begehren. Radio Corax hat mit Mohamed Amjahid gesprochen.

“Let’s talk about Sex habibi – Liebe und Begehren von Casablanca bis Kairo” von Mohamed Amjahid ist im Piper Verlag erschienen.

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Sendungsgestaltung: Marina Wetzlmaier

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