Frauen* verbünden sich

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Weltempfänger: Laura Maria Caterina Bassi
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Die Bedeutung der Sprache für den Frieden

Bericht über die Demo am 8. März und darüber, warum das Gewaltpräventionsprojekt „Jasmin“ der Caritas OÖ keine Förderung mehr bekommt. Außerdem: Zukunft statt Autobahn-Bau.

Demos zum 8. März
Unter dem Motto “Female Solidarity – über alle Grenzen” fand am Weltfrauentag die Demo des Bündnis 8. März statt. Auch die Initiative “Do It Yourself Frauentag Linz” hat zur Demo aufgerufen. Radio FRO war vor Ort, einige Eindrücke sind in dieser Sendung zu hören.

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Projekt “Jasmin” – Caritas OÖ
Das Projekt “Jasmin” wurde von der Caritas OÖ als niederschwelliges Bildungsangebot für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund konzipiert, um durch Empowerment gegen Gewalt und Unterdrückung aktiv zu werden.  An den Standorten Kirchdorf, Linz, Schärding, Steyr und Wels wurden im Jahr 2022 in Kooperation mit etablierten Expert*innenorganisationen 62 Workshops mit über 800 Teilnehmerinnen durchgeführt. Zusätzlich wurden Kurzvideos erstellt, in acht Sprachen übersetzt und über die Caritas Website, DORF TV und Migrant*innenvereine in die Communities gestreut. Die Videos können auf dorftv.at noch online nachgeschaut werden.

Finanziert wurde das Projekt durch die Frauenförderung des Bundeskanzleramts. Allerdings nur für eine Pilotphase von 14 Monaten. Die Mitarbeiterinnen des Projekts haben in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen gesammelt, Kontakte geknüpft und Vertrauen zu den Zielgruppen aufgebaut. Wie geht es nun weiter?

Projektleiterin Catherine Spöck war anlässlich des Weltfrauentags 2023 zu Gast im Studio bei Vera Ecser und Marina Wetzlmaier.

Zum Studiogespräch in voller Länge

 

Zukunft statt Autobahn Bau

23 Bürger*inneninitiativen haben es geschafft, 10.000 Unterschriften gegen den Ausbau der A26, der Westringautobahn, zu sammeln. Diese Unterschriften haben sie Bürgermeister Luger überreicht. Diese bewirken, dass jetzt für die Linzer Bevölkerung eine Volksbefragung eingeleitet wird. Diese soll heuer im Frühherbst stattfinden. Bei einer Pressekonferenz heute, am 14.3., haben sie die Gründe für die Volksbefragung vorgestellt.

Die Formulierung der Frage lautet:

“Soll die Stadt Linz Zuzahlungen & Beihilfen zu Autobahnprojekten, welche auf Linzer Stadtgebiet verlaufen, einstellen und stattdessen die Mittel für eine Verkehrswende zugunsten klima- und umweltfreundlicher Mobilität einsetzen?”

Die Initativen hoffen, dass die Menschen mit JA abstimmen werden, damit die Verkehrsbelastung für Linz nicht noch verstärkt wird. Die A26, deren Bau Ende 2024 starten soll, wird laut ASFINAG 30.000 zusätzliche, tägliche Autofahrten in die Stadt bringen. Auch Naherholungsgebiete würden mit dem Bau zerstört werden.

Auch die Klimaziele, die bis 2030 erreicht werden sollen, rücken mit weiterem Autobahnausbau immer weiter in die Ferne.

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Sendungsmoderation: Marina Wetzlmaier

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