Unser Milchkonsum verursacht schreckliche Kälbertransporte

Podcast
Tierrechtsradio
  • 2023-09-29_rindertransporte
    49:22
audio
56:57 Min.
Die RAGE Tour durch Europa
audio
53:17 Min.
Tiertransporte via Flugzeug
audio
56:44 Min.
Urteil im SPAR-SLAPP Prozess gegen den VGT
audio
56:56 Min.
Die Tierrechtskonferenz CARE 2026
audio
57:40 Min.
Die Singvogelfangsaison hat begonnen!
audio
54:50 Min.
Wie sieht es aktuell aus, was Pelzfarmen angeht?
audio
56:53 Min.
1000 Schafe, Ziegen und Rinder in Kot und am Sterben
audio
56:49 Min.
Walfang auf den Färöer Inseln
audio
57:00 Min.
Walfang in Island
audio
57:00 Min.
KI und ihre Bedeutung für den Tierschutz

Eine Aktivistin berichtet von der Dokumentation solcher Langstreckentransporte aus Österreich.

Das Thema Tiertransporte die Tierschutzbewegung von Anfang an. Und es scheint keine Fortschritte diesbezüglich zu geben. Wie alle Säugetiere geben Kühe nur Milch, wenn sie Kälber gebähren. Weil aber wir Menschen diese Milch konsumieren wollen, sind uns die dabei geborenen Kälber im Weg, die ja eigentlich diese Milch trinken sollten. Die sogenannte Herodesprämie versucht dieses Problem wirtschaftlich zu lösen, indem der Export dieser Kälber großzügig gefördert wird. Häufig werden sie Tage lang ohne Versorgung hunderte oder gar tausende Kilometer weit transportiert. Uber Italien bis nach Spanien und manchmal sogar weiter in den nahen Osten, wo es praktisch keine Tierschutzstandards gibt. Und das üblicherweise in einem Alter, in dem sie besonders verwundbar sind und in dem sie beim Transport unmöglich versorgt werden können, da sie noch zu jung sind, um Wasser aufnehmen zu können. Obwohl sie normalerweise bis zu 12 mal täglich von ihrer Mutter Gestillt würden, können sie während dem Transport also gar nicht versorgt werden und müssen hungern. Wie könnte diese völlig inakzeptable Praxis überwunden werden?

Schreibe einen Kommentar