Unser Milchkonsum verursacht schreckliche Kälbertransporte

Podcast
Tierrechtsradio
  • 2023-09-29_rindertransporte
    49:22
audio
56:55 min
Gespräch zum Film „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“
audio
56:59 min
Der Lebenshof Sonnenweide aus dem Mittelburgenland
audio
56:58 min
Russische Tierrechtlerin spricht über ihre Flucht vor Putin
audio
57:02 min
März/April ist die Zeit der Amphibienrettung
audio
56:57 min
Das Projekt Sinai für Streunerkatzen
audio
56:59 min
Das Projekt Tierschutz Unterricht an Schulen
audio
55:59 min
15 Jahre Freispruch im Tierschutzprozess
audio
57:01 min
Welttag für „Versuchstiere“
audio
56:46 min
Effekte der Ungarn-Wahl in ganz Europa
audio
56:50 min
In der Fledermausstation

Eine Aktivistin berichtet von der Dokumentation solcher Langstreckentransporte aus Österreich.

Das Thema Tiertransporte die Tierschutzbewegung von Anfang an. Und es scheint keine Fortschritte diesbezüglich zu geben. Wie alle Säugetiere geben Kühe nur Milch, wenn sie Kälber gebähren. Weil aber wir Menschen diese Milch konsumieren wollen, sind uns die dabei geborenen Kälber im Weg, die ja eigentlich diese Milch trinken sollten. Die sogenannte Herodesprämie versucht dieses Problem wirtschaftlich zu lösen, indem der Export dieser Kälber großzügig gefördert wird. Häufig werden sie Tage lang ohne Versorgung hunderte oder gar tausende Kilometer weit transportiert. Uber Italien bis nach Spanien und manchmal sogar weiter in den nahen Osten, wo es praktisch keine Tierschutzstandards gibt. Und das üblicherweise in einem Alter, in dem sie besonders verwundbar sind und in dem sie beim Transport unmöglich versorgt werden können, da sie noch zu jung sind, um Wasser aufnehmen zu können. Obwohl sie normalerweise bis zu 12 mal täglich von ihrer Mutter Gestillt würden, können sie während dem Transport also gar nicht versorgt werden und müssen hungern. Wie könnte diese völlig inakzeptable Praxis überwunden werden?

Deja un comentario