„Man will uns ans Leben“ – 30 Jahre Bombenterror

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • 24_04_24_Nachrichten
    30:00
audio
30:00 Min.
Freiheit für Eva und Ahmed: Ahmed nun in Türkei vor Gericht | Camera Austria: Unterdrückte Erinnerungen
audio
29:52 Min.
Landesweite Razzien gegen queere Community in der Türkei
audio
30:00 Min.
„Meine Schwestern schützen mich, nicht der Staat“ - Femizid-Demo in Graz | Hunger.Macht.Profite
audio
23:15 Min.
Sommerpause: UNCUT: Solidaritätswanderung nach Bürgelkopf und Lamm8
audio
30:00 Min.
Graz hat gewählt: Die Wahlanalyse
audio
30:00 Min.
Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash | Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen bleiben
audio
30:00 Min.
Camaradas: Österreicher:innen im Kampf gegen den Spanischen Faschismus | Freier Journalismus unter Druck
audio
30:00 Min.
ORF ohne Einfluss der Politik | Taliban-Herrschaft in Afghanistan
audio
30:00 Min.
Premiere: NEUROBUNT Festival | Enteignungen mit Hilfe der Beneš-Dekrete in der Slowakei
audio
28:08 Min.
ME/CFS*: Wenn eine schwere Erkrankung unsichtbar gemacht wird | Kritik an klimaschädlichen Förderungen

Am vergangenen Dienstag dem 23. April 2024 wurde im Volkskundemuseum Wien eine neue Ausstellung namens „Man will uns ans Leben“ – 30 Jahre Bombenterror eröffnet. Sie arbeitet die Zeit zwischen 1993 und 1996 auf, in der in ganz Österreich insgesamt 25 Personen und Organisationen Briefbomben erhielten. Im gleichen Zeitraum detonierten in einer zweisprachigen Schule in Kärnten und im burgenländischen Oberwart Spreng- bzw. Rohrbomben. Die Anschläge hatten vier Tote, vier lebensgefährlich Verletzte und neun Verletzte zur Folge. Josef Simon, Karl Horvath, Erwin Horvath und Peter Sarközi kamen in Oberwart ums Leben, als sie eine Tafel mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien!“ entfernten.

Der Terror adressierte ausschließlich Minderheitenangehörige, Minderheiteninitiativen und ihre Unterstützer*innen.
Die Ausstellung im Volkskundemuseum arbeitet durch neun Zeitzeug:inneninterviews nicht nur die Zeit während des Terrors auf, sondern beschäftigt sich auch mit der Stimmung die in den Jahren davor durch rechtsextreme Politiker und Boulevardmedien aufgebaut wurde.

Ihr hört ein Interview mit den Kuratorinnen der Ausstellung Vida Bakondy, Cornelia Kogoj und Gamze Ongan von der Initiative Minderheiten.

Bild: Gamze Ongan bei ihrer Eröffnungsrede

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar