Weltfrauentag 2025. Von Selfcare zu Self-Sale. Me-Time als Kommodifizierung weiblicher Selbstoptimierung.

Podcast
BOOK SHOT. Literatur beflügelt.
  • Weltfrauentag 2025
    22:30
audio
05:00 Min.
Bookshot-Special Unterwegs mit Büchern: Was geschieht, wenn ich lese?
audio
05:00 Min.
„1999 Meter über dem Meer“, Roman von Caroline Wahl
audio
05:00 Min.
„Lotto“, Roman von Tine Melzer
audio
14:00 Min.
Sondersendung: "Die Analogen sterben aus."
audio
05:00 Min.
„Tolstois Bart und Tschechows Schuhe“ von Wladimir Kaminer
audio
05:00 Min.
„Real Americans“, Roman von Rachel Khong
audio
05:00 Min.
„Im ersten Licht“, Roman von Norbert Gstrein
audio
05:00 Min.
„Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung“ von Siri Hustvedt
audio
05:00 Min.
„Die Assistentin“, Roman von Caroline Wahl
audio
05:00 Min.
»Die Riesinnen«, Roman von Hannah Häffner

Der Internationale Frauentag wird mit oberflächlichen Botschaften begangen: Blumensträuße, Rabattaktionen … und mit Aufrufen wie „Gönn dir eine kleine Me-Time!“ Als wäre das Problem von Frauen, dass sie sich nicht oft genug entspannen. Dahinter verbirgt sich eine tiefere Problematik: die Kommodifizierung weiblicher Selbstoptimierung. Selfcare, einst Symbol für Selbstfürsorge und Emanzipation, wird vermarktet. Me-Time reduziert sich auf käufliche Angebote, die Wohlbefinden versprechen, aber die eigentlichen Bedürfnisse nach echtem Freiraum ausblenden. Diese Form der Selbstfürsorge dient nicht der Selbstbestimmung, sondern der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen.

Valerie Springer: „Frauen brauchen nicht ab und zu eine Pause, sondern Raum für ihre Interessen, ihre Gedanken, ihre Arbeit, und ja, auch für ihre Träume. Nicht als Luxus, sondern als Selbstverständlichkeit für eine sich entwickelnde Gesellschaft.“

Schreibe einen Kommentar