Weltfrauentag 2025. Von Selfcare zu Self-Sale. Me-Time als Kommodifizierung weiblicher Selbstoptimierung.

Podcast
BOOK SHOT. Literatur beflügelt.
  • Weltfrauentag 2025
    22:30
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„Diamanten“, Roman von David Vajda
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„Eine andere Geschichte“, Roman von Charles Lewinsky
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»Das glückliche Schicksal«, Roman von Matthias Nawrat
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»Die Buchhandlung der Exilanten« von Uwe Neumahr
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»Egon Erwin Kisch. Der rasende Reporter im Spanischen Bürgerkrieg«, Dokumentarischer Sammelband
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Tag des Buches. Warum Worte unser Gehirn trainieren und wie wichtig Langsamkeit heute ist.
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»Krieg und Krieg«, Roman von László Krasznahorkai
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»Ohne Respekt«, philosophische Analyse von Byung-Chul Han
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»IRIS«, Roman von Laura Freudenthaler
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»Drei Wochen im August«, Roman von Nina Bußmann

Der Internationale Frauentag wird mit oberflächlichen Botschaften begangen: Blumensträuße, Rabattaktionen … und mit Aufrufen wie „Gönn dir eine kleine Me-Time!“ Als wäre das Problem von Frauen, dass sie sich nicht oft genug entspannen. Dahinter verbirgt sich eine tiefere Problematik: die Kommodifizierung weiblicher Selbstoptimierung. Selfcare, einst Symbol für Selbstfürsorge und Emanzipation, wird vermarktet. Me-Time reduziert sich auf käufliche Angebote, die Wohlbefinden versprechen, aber die eigentlichen Bedürfnisse nach echtem Freiraum ausblenden. Diese Form der Selbstfürsorge dient nicht der Selbstbestimmung, sondern der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen.

Valerie Springer: „Frauen brauchen nicht ab und zu eine Pause, sondern Raum für ihre Interessen, ihre Gedanken, ihre Arbeit, und ja, auch für ihre Träume. Nicht als Luxus, sondern als Selbstverständlichkeit für eine sich entwickelnde Gesellschaft.“

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