Weltfrauentag 2025. Von Selfcare zu Self-Sale. Me-Time als Kommodifizierung weiblicher Selbstoptimierung.

Podcast
BOOK SHOT. Literatur beflügelt.
  • Weltfrauentag 2025
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„Tolstois Bart und Tschechows Schuhe“ von Wladimir Kaminer
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„Real Americans“, Roman von Rachel Khong
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„Im ersten Licht“, Roman von Norbert Gstrein
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„Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung“ von Siri Hustvedt
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„Die Assistentin“, Roman von Caroline Wahl
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»Die Riesinnen«, Roman von Hannah Häffner
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„Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter“ von Lukas Bärfuss
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»Kekeli«, Roman von Jessica Mawuena Lawson
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Sondersendung Weltflüchtlingstag 2026
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»Die Straße«, Roman von Robert Seethaler

Der Internationale Frauentag wird mit oberflächlichen Botschaften begangen: Blumensträuße, Rabattaktionen … und mit Aufrufen wie „Gönn dir eine kleine Me-Time!“ Als wäre das Problem von Frauen, dass sie sich nicht oft genug entspannen. Dahinter verbirgt sich eine tiefere Problematik: die Kommodifizierung weiblicher Selbstoptimierung. Selfcare, einst Symbol für Selbstfürsorge und Emanzipation, wird vermarktet. Me-Time reduziert sich auf käufliche Angebote, die Wohlbefinden versprechen, aber die eigentlichen Bedürfnisse nach echtem Freiraum ausblenden. Diese Form der Selbstfürsorge dient nicht der Selbstbestimmung, sondern der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen.

Valerie Springer: „Frauen brauchen nicht ab und zu eine Pause, sondern Raum für ihre Interessen, ihre Gedanken, ihre Arbeit, und ja, auch für ihre Träume. Nicht als Luxus, sondern als Selbstverständlichkeit für eine sich entwickelnde Gesellschaft.“

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