Den öffentlichen Raum einnehmen

Podcast
FROzine
  • Beitrag_Ayan_Rezaei_Rudolfsstrasse_31m10s
    31:11
audio
59:40 Min.
Club of Rome Austria/Genderbias am österreichischen Arbeitsmarkt/Kongress der Utopien in Quedlinburg
audio
22:54 Min.
Ein Hebel reicht nicht: Wie ein gutes Leben für alle gelingen kann (Beitrag)
audio
53:06 Min.
Gewaltambulanz gehört ausgebaut
audio
50:45 Min.
B37 und "Die Toten von Lambach"
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Dürre im Sommer
audio
54:00 Min.
Bürger*innen-Initiative Kronstorf und schwierige Regierungsbildung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
audio
54:59 Min.
STWST84x12
audio
45:43 Min.
Mediengespräch "Angebunden statt abgehängt" und Turteln am Taubenmarkt
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Überwachung in Hong Kong
audio
39:13 Min.
Mühlviertel 110 kV

Wie nimmt man sich den öffentlichen Raum als Frau? Für wen wird die Stadt gestaltet? Bei einer Aktion in der Unterführung Rudolfstraße wurde diesen Fragen nachgegangen.

Während des Fem*tastica Festivals der Stadt Linz hat eine künstlerische Intervention in der Unterführung der Straßenbahnstation Rudolfstraße in Linz-Urfahr stattgefunden. Bei „Quo Vadis, Feminismus? Embodied knowledge – den öffentlichen Raum neu gestalten“ hat die Künstlerin und Architektin Ayan Rezaei dazu eingeladen, sich darüber Gedanken zu machen, wie der öffentliche Raum mehrheitlich so geplant wurde, dass Männer davon profitieren. Bei der künstlerischen Intervention am 26. Mai konnten Teilnehmende ihre Erfahrungen im öffentlichen Raum teilen. Es wurde über Belästigung gesprochen und über Strategien, wie man sich sicherer fühlen könnte.

Eine Frau sitzt im Radio FRO Studio an einem Tisch. Vor ihrem Mund ist ein Mikrofon zu sehen. Sie blickt in die Kamera. Sie hat kurze braune Haare und braune Augen.
Ayan Rezaei, Künstlerin und Architektin

Im FROzine Interview spricht Rezaei darüber, dass öffentlicher Raum mit dem Fokus auf Männer und Autos geplant wurde. Sie waren es, die das Haus für die Arbeit verließen, während Frauen zu Hause blieben und für Haushalt und Kinder zuständig waren. Eine gerechtere Aufteilung des Raumes sei möglich, Kosten als Argument lässt Rezaei nicht zu, mit Hinweis auf die Linzer Stadtautobahn, für die auch genug Geld da sei.

Schreibe einen Kommentar