Weltempfänger: Landnahme in Uganda

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Uganda: Land is not for sale
Land is not for sale – das Land (Uganda) steht nicht zum Verkauf. So sagte einmal der ugandische Präsident Museveni anlässlich einer Fabrikeröffnung. Und doch ist Uganda aktuell einer der weltweiten Hotspots von Landnahmen, auch als Landgrabbing bekannt. Das teils lückenhafte Landrechtssystem bietet nicht allen die gleiche Sicherheit. Die Regierung verschafft Investoren Zugang zu Land, oft auf Kosten der Bevölkerung. Zwei Fälle zeigen auf, wie deutsche Unternehmen in Prozesse investitionsbasierter Landkonflikte verwickelt sind. In einem Fall geht es um Kaffee für den Export. In dem anderen um eine Forstplantage, mit der CO2-Zertifikate für den globalen Kohlenstoffmarkt produziert werden. Ein Feature gestaltet für Süd-Nord-Funk von Lisa Binder und Tonny Katende.

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Wasserknappheit in den mexikanischen Chinampas

Die Chinampas sind eine jahrtausendealte Methode der Landwirtschaft auf künstlichen Inseln in den Seen von Mexiko-Stadt. Ursprünglich von den Mexicas und Aztek*innen entwickelt, liefern sie bis heute einen wichtigen Teil der Lebensmittelversorgung der Millionenmetropole. Doch das fragile Ökosystem ist bedroht. In San Gregorio Atlapulco, einem der letzten verbliebenen Chinampa-Gebiete, kämpfen campesinxs und Aktivist*innen für den Erhalt ihrer Kultur und Lebensgrundlage. Sie sehen sich mit steigenden Anforderungen der Stadt und dem wachsenden Tourismus konfrontiert. Trotz Anerkennung auf internationaler Ebene bleiben Unterstützung und Schutz oft unzureichend. Johanna Fuchs und Gibran Mena waren vor Ort. Sie haben für diesen Radiobeitrag mit den Chinamperos David Jimenez und Tomás Rufino über die Bedeutung der Chinampas als nachhaltiges Anbausystem, die ökologischen Herausforderungen und den sozialen Widerstand der lokalen Bevölkerung gesprochen. Weitere Sprecher*innen im npla-Beitrag sind Lya Cuéllar und Santiago Infantino. Zwei Musikstücke im Beitrag sind Sonromepera – Xochimilco und Sonrompepera – Cumbia algarrobera.

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Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, dancing in the moonlight