Gleichstellung von migrantischen Frauen in der Gesellschaft

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Das Muslim Women Network Austria lud in Wien zu einem Abend zum Thema « Diskriminierung von migrantischen Frauen in Österreich ». In einer Diskussion wurde über Strategien gesprochen.

Am Freitag, 7. November hat in Wien ein Event des Muslim Women Network Austria stattgefunden. Ein Abend lang ist darüber diskutiert worden, in welchen Bereichen migrantische Frauen in Österreich diskriminiert werden und welche Strategien es dagegen gibt. Nach Inputs zu Themen wie Bildung, Gesundheit und Bilder von Migrant*innen in den Medien hat eine Podiumsdiskussion stattgefunden.

Der Titel war: Zwischen Solidarität und Systemwandel: Welche Schritte braucht es für echte Gleichstellung migrantisch gelesener Mädchen und Frauen? Es wurde darüber gesprochen, dass Migrant*innen bei der Arbeitssuche und beim AMS Rassismus ausgesetzt sind und dieser sehr häufig vorkommen würde. Diese Erlebnisse würden dann dazu führen, dass Personen sich weniger bemühen würden bei Ausbildungen und Jobsuche, da die Erfolgschancen, eingestellt zu werden oder Wertschätzung zu erfahren gering wären. Es wurde auch kritisiert, dass die Politik bei der Stimmungsmache gegen Migrant*innen teilnehmen würde und so ein Teufelskreis entstehe: Sie zeichnen ein negatives Bild von Migrant*innen und Arbeitgeber*innen hätten deswegen Vorbehalte, migrantische Personen einzustellen. Empowerment, Frauennetzwerke und Solidarität zwischen Frauen sind Lösungsansätze um diese strukturellen Probleme zumindest ein bisschen zu mindern.

Diskutiert haben:

  • Martina Maurer, AMS Wien
  • Katja Grafl, Sorority Wien
  • Manuela Vollmann, ABZ* Austria
  • Malika Mataeva, Muslim Women Network Austria

Moderiert hat die Journalistin Maynat Kurbanova.

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