Mundart-Lyrik muss gesellschaftliche Zustände auch kritisieren dürfen, sagt die Autorin Gerlinde Allmayer aus Niedernsill. Ein Gespräch über die Grenzen des Sagbaren und die Herausforderungen bei der Verschriftlichung von Pinzgauerisch.
Eigentlich wollte sie nie im Dialekt schreiben, weil ihr das zu bieder und engstirnig erschienen war. Heute schreibt sie Lyrik, Kurzgeschichten und Kinderbücher. Vieles davon in Mundart. Warum sie ihre Meinung geändert hat, das erzählt Gerlinde Allmayer im Interview mit Georg Wimmer.
2008 gründete Gerlinde Allmayer gemeinsam mit ihrem Mann Gerd den Manggei Verlag, in dem vor allem Dialekt-Literatur veröffentlich wird. Außerdem ist sie Organisatorin der Niedernsiller Stund´, einer literarischen Veranstaltungsreihe, bei der Dichterinnen und Dichter ihre Texte – oft im Dialekt – präsentieren und mit Musik begleitet werden.











