Geboren um zu arbeiten. Auf großen Bauernhöfen im Pinzgau brauchte man 10 bis 15 Dienstboten. Schon die Kinder mussten schwere körperliche Arbeit verrichten. Sie alle waren unverzichtbar, um die Höfe am Laufen zu halten, hatten aber kaum Rechte. „Ihnen war alles verboten bis aufs Arbeiten“, schreibt Franz Innerhofer in seinem Roman Schöne Tage. Bis in die 1950er Jahre wurden die Dienstboten als Teil des Haushalts angesehen, in dem der Bauer das Sagen hatte. Als Lohn gab es Kost, einen Schlafplatz und wenig Geld.
Wie das System Dienstboten im bäuerlichen Alltag funktionierte und welche Folgen es für Männer, Frauen und Kinder hatte, war Thema bei zwei Veranstaltungen des Tauriska Kulturvereins in Neukirchen am Großvenediger. Georg Wimmer hat aus Referaten, Lesungen und weiteren Quellen dieses Radiofeature gestaltet. Foto: Maria Hirschbichler











