unerhört! Buchportrait „Falko“ I Dienstboten im Pinzgau I Wildtierhilfe

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unerhört! Das Magazin — offen & vielschichtig
  • 01_radiofabrik unerhört! 12.022026 Buchportrait "Falko" I Dienstboten im Pinzgau I Wildtierhilfe
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  • 02_Buchportrait "Falko"
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unerhört! Das Magazin – offen und vielschichtig
Donnerstag, 12. Februar 2026 ab 17.30 Uhr

Buchportrait „Falko“

Der Roman erschien im Winter 2022 (© Bernhard Straßer)

„Ein Buch über den Tod, bei dem man trotzdem lachen und Schmunzeln kann“. Diese Rückmeldung hat der Traunsteiner Autor Bernhard Straßer über seinen Jugendroman „Falko“ öfter bekommen.

In einem Buch- und Autorenportrait stellt unerhört!-Redakteurin Daniela Bruncic das Buch und den Autor vor. Nicht nur das, wir blicken auch hinter die Kulissen: wie kam es zu dem Buch? Wie lange hat es gedauert, den Roman zu schreiben? Wie ist es, im Selbstverlag zu publizieren? All diesen Fragen geht der Beitrag nach.

Dienstboten im Pinzgau

Vor der Mechanisierung zählte jede Hand (© Maria Hirschbichler)

Geboren um zu arbeiten. Auf großen Bauernhöfen im Pinzgau brauchte man früher 10 bis 15 Dienstboten. Schon die Kinder mussten schwere körperliche Arbeit verrichten. Sie alle waren unverzichtbar, um die Höfe am Laufen zu halten, hatten aber kaum Rechte. „Ihnen war alles verboten bis aufs Arbeiten“, schreibt Franz Innerhofer in seinem Roman Schöne Tage. Bis in die 1950er Jahre wurden die Dienstboten als Teil des Haushalts angesehen, in dem der Bauer das Sagen hatte. Als Lohn gab es Kost, einen Schlafplatz und wenig Geld.

Wie das System Dienstboten im bäuerlichen Alltag funktionierte und welche Folgen es für Männer, Frauen und Kinder hatte, war Thema bei zwei Veranstaltungen des Tauriska Kulturvereins in Neukirchen am Großvenediger. Georg Wimmerhat aus Referaten, Lesungen und weiteren Quellen dieses Radiofeature gestaltet.

Bei unerhört! gibt es einen Ausschnitt zu hören. Das ganze Feature kann HIER nachgehört werden.

Wildtierhilfe

Verletzte Igel, verwaiste Eichhörnchen oder geschwächte Rehkitze – wenn Wildtiere in Not geraten, sind sie auf schnelle und fachkundige Hilfe angewiesen. Eine Anlaufstelle dafür ist die Pfotenhilfe Lochen. Der Tierschutzhof kümmert sich nicht nur um ausgesetzte oder abgegebene Haustiere, sondern engagiert sich seit Jahren auch in der Versorgung heimischer Wildtiere, die ohne menschliche Unterstützung kaum Überlebenschancen hätten.

Seit über 20 Jahren hilft die Pfotenhilfe Tieren in Not (© Pfotenhilfe Lochen)

Wie diese Hilfe konkret aussieht, welche medizinischen und organisatorischen Herausforderungen der Alltag mit sich bringt und warum bei jedem gefundenen Wildtier genau abgewogen werden muss, ob und wie eingegriffen werden sollte – diesen Fragen geht der Beitrag nach. Im Gespräch mit Andrea Nell von der Pfotenhilfe beleuchtet Laura Schinwald die besonderen Anforderungen der Wildtierpflege. Dabei wird deutlich: Nicht jedes scheinbar hilflose Tier braucht tatsächlich menschliche Fürsorge, und falsches Eingreifen kann mehr schaden als nützen.

Der Beitrag wirft einen Blick hinter die Kulissen der Einrichtung in Lochen und zeigt, mit welchem Fachwissen und Engagement das Team arbeitet. Gleichzeitig macht er deutlich, wie wichtig ein sensibler und informierter Umgang mit der heimischen Tierwelt ist.

Der Beitrag entstand im Rahmen der Radiofabrik Lehrredaktion 2025 und wurde von Laura Schinwald produziert.

Moderation/Technik der Sendung: Monika Daoudi, Susi Huber
Redakteur*innen: Daniela Bruncic, Georg Wimmer, Laura Schinwald

Unerhört! Das Magazin – offen und vielschichtig – jeden 2., 4. und 5. Donnerstag ab 17:30 Uhr, Wiederholungen Freitag ab 07:30 & 12:30 Uhr

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