Seit den 1990er-Jahren hat sich unser Blick auf Tiere verändert. Mit dem sogenannten „Animal Turn“ rückten Tiere stärker als eigene Akteurinnen in den Mittelpunkt – auch in der Kunst. Plötzlich stehen nicht nur Bilder von Tieren im Museum, sondern Tiere selbst werden als Künstlerinnen wahrgenommen. Das malende Schwein Pigcasso oder die documenta-Hündin Human haben weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt.
Was bedeutet es, wenn Tiere Kunst machen? Wer entscheidet, was als Kunst gilt? Und kann sich dadurch auch etwas im Umgang mit Tieren verändern?
Mit:
Samuel Camenzind, Tierethiker, Institut für Philosophie, Universität Wien
Lena Lieselotte Schuster, Künstlerin, Verein für speziesübergreifende Kunst, Wien
Moderation: Marissa Lôbo, Künstlerin, Kuratorin
Die Veranstaltung fand am 10. Februar 2026 im Depot Kunst und Kultur statt.



