Prävention und Sanierung
In Altbauten begünstigen Feuchtigkeitsquellen wie undichte Dachableitungen oder feuchte Keller den Pilzbefall. Sporen keimen bei ausreichender Feuchtigkeit und bilden Myzelien, die sich durch Holz und Mauerwerk ausbreiten. Die Kesseldruckimprägnierung mit kupferhaltigen Salzen dient der Prävention bei neuen Bauteilen mit hohen Anforderungen.
Bei aktivem Befall ist die mechanische Entfernung geschädigter Holzteile erforderlich, da chemische Mittel den Pilz im Inneren nicht zuverlässig abtöten. Injektionsverfahren verhindern Neubefall angrenzender Bereiche und setzen die Beseitigung der Feuchtigkeitsquelle voraus. Früher eingesetzte Mittel wie Steinkohleteeröl sind aufgrund ihrer Giftigkeit weitgehend verboten.
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