Am 18. Jänner 2026 wurden die deutsche Journalistin Eva Maria Michelmann und ihr kurdischer Kollege Ahmet Polad in der nordsyrischen Stadt Raqqa von Kräften der islamistisch geprägten syrischen Übergangsregierung verschleppt – sie hatten aus Rojava über die dortige demokratische Selbstverwaltung und die Angriffe der HTS-nahen Truppen berichtet. Während Michelmann im Juni freikam, blieb Polad monatelang in Isolationshaft, laut eigenen Angaben acht Monate lang gefoltert.
Seit 9. September befindet er sich, nach seiner Auslieferung, in der Türkei in Haft.
Im ersten Beitrag sprechen wir mit Baki von Prisoners Voice Platform und der Initiative „Freiheit für Eva und Ahmet” über den aktuellen Gesundheitszustand von Ahmet Polad und das Gerichtsverfahren, das ihm in der Türkei nun bevor steht.








