Gleich geboren mit ungleichen Rechten

Podcast
FROzine
  • Beitrag_2021_02_11_Gleich geboren mit ungleichen Rechten_14m48s
    14:48
audio
54:48 min.
Neue Transparenzpflichten für KI und neue AEC-Rampe
audio
31:11 min.
EXPOsed 2027 - Interview
audio
50:10 min.
Serbia Expo(sed) 2027
audio
48:04 min.
Hype vs. Kulturgut: Ube
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Solidarische Landwirtschaft in Japan
audio
50:04 min.
PK zum Rechenzentrum Kronstorf
audio
50:25 min.
SalzkammerPride und AMS-Kürzungen
audio
09:50 min.
Kürzungen bei AMS-Projekten (Ausschnitt)
audio
20:00 min.
Kürzungen bei AMS-Projekten
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Recht auf Nahrung

Mehr als 220.000 Menschen sind laut der Organisation SOS Mitmensch in Österreich geboren, ohne bisher die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten zu haben. Zusätzliche 80.000 Menschen leben seit ihrem Kleinkind-Alter in Ö und sind ebenfalls von der österreichischen Staatsbürgerschaft ausgeschlossen.

Das hat konkrete Folgen für die Betroffenen. Mädchen, wie die 12-jährige Tina und ihre Schwester, wären in anderen Ländern längst Staatsbürger*innen gewesen, sagt Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Ende Jänner wurde Tina unter großer medialer Aufmerksamkeit und unter Protest ihrer Mitschüler*innen nach Georgien abgeschoben. Sie ist in Österreich geboren und lebte abgesehen von einer kurzen Unterbrechung durchgehend hier.

SOS Mitmensch fordert mit der Initiative #hiergeboren die Einbürgerung von Kindern, die in Österreich geboren sind und zwar spätestens im Alter von sechs Jahren.

Wie sich die fehlende österreichische Staatsbürgerschaft auf die Betroffenen auswirkt, schildert Alexander Pollak im Interview mit Marina Wetzlmaier.

Lascia un commento