Gesamtsendung 8.12.2021

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • VU Gesamt 08_12_21
    30:01
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28:08 Min.
ME/CFS*: Wenn eine schwere Erkrankung unsichtbar gemacht wird | Kritik an klimaschädlichen Förderungen
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30:00 Min.
5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig | PMS und PMDS – Unsichtbare Belastung im Alltag
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30:00 Min.
ORF Abgabe: Kulturelle Katastrophe in der Steiermark | Raiffeisenbank als Kriegsprofiteur
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30:00 Min.
Wahlen in Ungarn | Nachrichten aus Nord-Ost Syrien
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30:00 Min.
Protest gegen ICE in Graz | Mercosur Abkommen ohne parlamentarische Zustimmung umgesetzt
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26:44 Min.
Nichtstun am Grazer Hauptplatz | Die iranische Diaspora und der Krieg
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30:01 Min.
Antifa als Terrororganisation & Tausende teils in SS-Uniform beim sog. Tag der Ehre | 4 Jahre russischer Angriffskrieg
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30:00 Min.
Protest gegen blau-schwarze Kürzungen in der Pflege | Queer My Pleasure
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29:42 Min.
Zukunft des Vereins für Gedenkkultur in Graz | „Die Vereinbarung muss in die Verfassung“ - Ari Milan (DAANES)
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29:59 Min.
Demo gegen Burschenschaftsball | Initiative gegen die Bezahlkarte Graz | Pflege-Protest

# Aktuelle Meldungen

# Ökofeminismus als Möglichkeit, die Welt grundsätzlich anders zu denken
Im Zuge der Klimakrise wird oft von Verzicht angesichts der Bedrohung von Ressourcen gesprochen, da und dort auch von dem Wunsch nach einer anderen Wirtschaft. Aber die Geschlechterperspektive wird ignoriert. Nicht so sehr im Ökofeminismus. Der Ökofeminismus ist ein ganzheitlicher Ansatz, der das Verhältnis zueinander und zur Natur kritisch betrachtet. Kritik am Neoliberalismus, am eurozentrischen Blick und am Patriarchat öffnet eine Perspektive auf ein anderes und besseres Leben.
VON UNTEN hat mit Andrea Zelinka vom Redaktionsteam der Zeitschrift Frauensolidarität darüber gesprochen.

# Opiumanbau in Mexiko: Überleben in Guerrero
Mexiko zählt zu den wichtigsten Opiumproduzenten weltweit. Schon lange liefert der Anbau von Drogen den Stoff für Netflix-Serien und reißerische Artikel über die Mafia des Landes. Alle Welt kennt den Mafiachef Joaquín „El Chapo“ Guzmán, doch nur selten wird über die Menschen berichtet, auf deren Rücken die Narcobosse ihren Reichtum aufbauen. In vielen Region Mexikos bauen Bäuerinnen und Bauern Marihuana oder Mohn für die Herstellung von Heroin an. Die meisten von ihnen leben unter harten Bedingungen. Vania Pigeonutt vom mexikanischen Journalist*innennetzwerk Periodistas de a Pie hat sich im armen Bundesstaat Guerrero umgehört und dabei auch erfahren, dass die Corona-Pandemie überraschende Auswirkungen auf den Mohnanbau hatte.
Ein Beitrag von Radio Onda, Nachrichtenpool Lateinamerika.

# Veranstaltungshinweise
– 9.12. 17 Uhr: Online-Workshop „Ohne Care-Arbeit steht alles still“ mit Elisabeth Klatzer
– 10.12. 6.30 Uhr: Kundgebung für Menschen auf der Flucht zum Tag der Menschenrechte
– seit 4.12. 14 Uhr, wöchentlich bei Radio Helsinki: Podcastreihe Sicherheit für wen? Diskriminierung in der Polizeiarbeit und alternative Ansätze

 

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