Studiogespräch über die Zukunft des Arcobaleno

Podcast
FROzine
  • Beitrag_2024_01_31_Interview_Arcobaleno
    40:50
audio
53:49 Min.
Welspride für queere Sichtbarkeit
audio
50:45 Min.
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz | Kriegsverbrecher als Nationalhelden
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Präsidentschaftswahl Brasilien
audio
53:45 Min.
Horizon-Europe-Projekt | Jugend Quadball Cup in Linz
audio
26:55 Min.
Tag der offenen Tür im KIJUK
audio
50:22 Min.
Tag der offenen Tür im KIJUK und Bauernkriegdenkmal Pinsdorf
audio
1 Std. 58 Sek.
Interview mit dem Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Wohnungskrise in Spanien
audio
57:38 Min.
Mit kaleido.teen Potenzial entdecken
audio
59:33 Min.
Zum Verrückt werden: Stimmen hören und Psychose

30 Jahre lang war das Arcobaleno eine wichtige Anlaufstelle für zugewanderte Menschen, aber vor allem ein Ort, an dem Begegnungen zwischen unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturen stattfinden konnten. Neben Deutschkursen und Sprachcafés gehörten auch Freizeitangebote, Informationsveranstaltungen, Beratungen und Feste zum Programm.

Ende 2023 wurde bekannt, dass das Arcobaleno diese Angebote nicht mehr weiterführen könne und den Betrieb schließen werde. Laut Vorstand seien organisatorische Schwierigkeiten und finanzielle Herausforderungen der Grund.

Ganz zu Ende geht es jedoch nicht. Das Rote Kreuz führt einige Bereiche weiter, etwa die Deutschkurse und die Sprachcafés. Birgit Prieglhofer, Obfrau des Vereins Arcobaleno, und Christian Hrubes, beim Roten Kreuz im Bereich Flucht und Migration tätig, waren im Studio zu Gast bei Marina Wetzlmaier. Sie sprechen über die Gründe für die Schwierigkeiten des Arcobaleno und darüber wie es nun weitergeht.

„Das Arcobaleno war nie ‚nur‘ ein Platz für Deutschkurse. Es war immer ein Platz für die Menschen zum Ankommen, zum Andocken, um ein Stück weit einen guten Start in ein neues Leben mit einer neuen Perspektive zu bekommen.“ (Birgit Prieglhofer, Arcobaleno)

„Teile des Angebotes versuchen wir im gleichen Spirit weiterzuführen, damit das Begegnungszentrum weiter als solches bestehen wird.“ (Christian Hrubes, Rotes Kreuz)

Schreibe einen Kommentar