Unsichtbar. Wie wir als Gesellschaft das Phänomen weiblicher Wohnungslosigkeit reproduzieren

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Feminismus ist für jede:n
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Frauengesundheit an den Innsbrucker Klinken

Wohnungslosigkeit ist schwer zu ertragen, besonders jetzt im Winter fällt es auf, wenn Menschen offensichtlich auf der Straße leben und alles, was sie haben, bei sich tragen müssen. Dem Anschein nach, betrifft dies vorwiegend Männer. Weibliche Obdachlosigkeit ist versteckter, unsichtbarer.

Seit 1984 stellt sich die Innsbrucker Einrichtung lilawohnt dem Thema Weibliche Wohnungslosigkeit. Zu Beginn als DOWAS für Frauen Durchgangsort für wohnungs- und arbeitssuchende Frauen eingerichtet, hat sich der Handlungsansatz etwas verändert und definiert sich nun als Unterstützungsangebot für Menschen, die sich als weiblich identifizieren und von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind oder sich in existenziellen Problemlagen befinden. Julia Schratz, die Geschäftsführerin, bettet die Arbeit des Vereins in gesellschaftliche Zusammenhänge ein.

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