Mut, Geschichte zu schreiben – von History zu Herstory
Wer schreibt Geschichte – und wer wird darin vergessen? Anlässlich des 400. Jahrestags des Oberösterreichischen Bauernkriegs widmete sich das Symposium „Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen“ am 3. Oktober 2026 im Seeschloss Ort in Gmunden der Rolle von Frauen im Widerstand. Die Veranstaltung fand im Rahmen der communale oö 2026 statt.
Ausgehend vom Bauernkrieg des Jahres 1626 spannte das Symposium einen Bogen vom weiblichen Widerstand in der Geschichte bis zu gesellschaftlichen Kämpfen der Gegenwart. Wie wurden Frauen in der Geschichtsschreibung sichtbar? Welche Handlungsspielräume hatten sie, und wie lassen sich ihre Geschichten neu erzählen? Darüber sprachen die Historikerin und Kuratorin Veronika Helfert, Lisa Hofer-Falkinger vom Frauenarbeitskreis der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innenvereinigung sowie die Kulturwissenschaftlerin Elke Zobl.
Begrüßt wurden die Gäste von Cornelia Anhaus, Leiterin der Kulturabteilung, Bürgermeister Stefan Krapf, Kulturreferent Andreas Hecht und Vizebürgermeisterin Ulrike Feichtinger von der Stadt Gmunden sowie Martin Honzik, Projektleiter der communale oö 2026.
Im ersten Teil der Sendung hören Sie die Begrüßungsworte und den Vortrag der Historikerin und Kuratorin Veronika Helfert. Unter dem Titel „Das Gegebene nicht hinnehmen. Frauen, Revolution und Protest seit dem 19. Jahrhundert“ spricht sie über Frauen als Akteurinnen gesellschaftlicher und politischer Veränderungen.
Im zweiten Teil folgen die Beiträge von Lisa Hofer-Falkinger und Elke Zobl sowie Ausschnitte aus der anschließenden Diskussion und der Fragerunde mit den Referentinnen.
Sendungsgestaltung und Aufnahme vor Ort: Sabine Traxler.









